Kevin Benjamin Beier

Volunteer beim Reformationsjubiläum

Hallo und herzlich Willkommen zu meinem ersten Blogeintrag, in welchem ich euch über meine Erfahrungen als Volunteer beim Reformationsjubiläum 2017 in Wittenberg berichte. Von meinem Einzug über das Kennenlernen der anderen Volunteers bis zu meinen bisherigen Aufgaben waren die ersten Tage echt abwechslungsreich.

Nachdem ich die Spanienfreizeit der Evangelischen Jugend Fulda als Teamer begleitet hatte, blieb mir nur knapp ein Tag für meinen Umzug von Fulda nach Wittenberg. Zum Glück stellte sich dieser weniger stressig als gedacht heraus.

Direkt nach meiner Ankunft in Wittenberg am Mittwoch, dem 03.08.2016, erhielt ich die Schlüssel für meine WG. Die WG war bereits von anderen Volunteers, die schon vor mir angefangen hatten, renoviert und möbliert worden. Kurz nach meinem Ankommen in der Wohnung bekam ich auch schon Besuch von Acelya und Friedemann. (Schaut bei Gelegenheit doch auch mal auf Acelya’s Blog vorbei.) Mittlerweile ist die WG der beiden auch schon ein Teil von mir geworden, da ich bis Ende August noch alleine in meiner WG wohne, gestaltet sich gemeinsames Kochen und Abspülen wesentlich entspannter als alleine. Darüber hinaus gab es auch schon den ein oder anderen gemütlichen Film- und Musikabend, das eine oder andere interessante Gespräch, sowie die eine oder andere Tour durch Wittenberg.

An den ersten beiden Arbeitstagen ging es nach einem kurzen Briefing mit Lars direkt mit dem Streichen der Wohnungen für insgesamt 6 nachfolgende Volunteers weiter. Dabei lernte ich auch die weiteren Volunteers Sophia, Bethlehem, Paula, Max und Jonas kennen.

In der nächsten Woche vollendeten wir am Montag das Streichen der beiden Wohnungen. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir damit Betten und Möbel für die noch einzurichtenden WG’s zu organisieren und im Lager unterzubringen. Donnerstag und Freitag ging es dann mit dem Einrichten der Wohnungen weiter. Das Einrichten der Wohnungen, besonders das Aufbauen der Möbel ist eine durchaus lustige Angelegenheit, vor allem, wenn man den Kleiderschrank zunächst erstmal falsch herum aufbaut.
Doch noch ist die zweite Woche nicht vorbei, denn am Samstag informierten wir die Anwohner in der Nähe des Zeltplatzes der Konfi- und Jugendcamps mit Postkarten darüber, dass diese im nächsten Jahr in ihrer Nähe stattfinden werden. Am Abend folgte dann eine Tour durch Wittenbergs Innenstadt, diese umfasste mitunter „Die Niederlassung“, die Bar „Bittersüss“ und das „Independent“. Alles in allem ein echt gelungener Abend an dem man sich auch unter Volunteers und Hauptamtlichen besser kennenlernen konnte.

Die dritte Woche begann in der Geschäftsstelle des Reformationsjubiläums relativ gelassen mit dem Laminieren von Spielen und weiteren Vorbereitungen für das bevorstehende Teamercamp. Am Tag darauf begann dann die Arbeit an meinem eigentlichen Projekt, dem europäischen Stationenweg, welcher neben mir von insgesamt 15 anderen Volunteers begleitet wird. Für die detaillierte Planung und Strukturierung des europäischen Stationenwegs war Dorothea Riedel bisher allein zuständig. Ich unterstütze sie seit Dienstag mitunter bei der Recherche nach Unterkünften und bei der Erstellung einer Liste zu den Bannersprüchen der jeweiligen Stationen. Jede Station wird ein Banner mit einem eigenen Spruch erhalten. Die Banner werden, sobald der europäische Stationenweg beginnt, auch nach und nach hier in Wittenberg zu sehen sein.

Meine ersten Anrufe im Ausland, darunter Venedig (Italien), Breslau (Polen), Dordrecht (Niederlande), Dublin (Irland) und Cieszyn (Tschechien) waren wirklich interessante Erfahrungen, da ich bisher noch nie Gespräche ins Ausland geführt habe. Darüber hinaus habe ich in dieser Woche auch Ulrich Schneider, einen der beiden Geschäftsführer des Reformationsjubiläum 2017 e.V., kennengelernt. Nach der Mittagspause zurückzukommen, in der Anrufliste einen der Geschäftsführer zu sehen und dann nach einem kurzen Rückruf die weitere Besprechung bezüglich des europäischen Stationenwegs mit Dorothea Riedel mitverfolgen zu dürfen, war auf jeden Fall eines der Highlights der dritten Woche.

Zwischenzeitlich fand am Donnerstagabend die WG-Einweihung von Lars, Sabrina, Otto und Janik statt. Die WG der eben genannten vier Hauptamtlichen ist echt riesig, aber trotzdem gemütlich. An diesem Abend bemerkte man wieder mal aufs neue die echt familiäre Atomsphäre des Reformationsjubiläums und lernte sich untereinander nochmals besser kennen.

Der Freitag begann dann für alle Volunteers mit dem gemeinsamen Aufbau der Zelte des Teamercamps, welches vom 25. bis 28. August 2016 stattfinden wird. Das Aufbauen der Zelte stellte sich als weniger mühselig als gedacht heraus und machte wirklich Spaß. Interessant ist auch, dass die Zelte für das diesjährige Camp und für die Konfi- und Jugendcamps im nächsten Jahr aus der Nähe von Fulda kommen, genauer gesagt aus dem etwa 30 KM entfernten Schlüchtern.

Jetzt gehe ich den heutigen Samstag erstmal gemütlich an und bin auf jeden Fall gespannt, was die nächsten Tage bringen werden.

Bis zum nächsten Blogeintrag

Euer Kevin

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4 Kommentare

  1. Roland Pfeiffer August 21, 2016

    Hallo Kevin, ich wünsche dir eine gute Zeit in Wittenberg. Wir sehen uns zum Konficamp!

    • Kevin August 21, 2016 — Autor der Seiten

      Hallo Roland,
      danke für deinen Kommentar. Freue mich schon darauf bekannte Gesichter auf dem Konficamp zu sehen.

  2. Acelya August 25, 2016

    Heyo Kevin,
    der Beitrag ist schön geschrieben, vor allem gefällt mir, dass du trotz der Knappheit einen schönen Umriss unserer gemeinsamen Arbeit und unseres gemeinsamen Lebens hier in Wittenberg geben konntest. Ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge. See you 🙂 LG Acelya

    • Kevin August 26, 2016 — Autor der Seiten

      Hey Acelya,

      cool, dass dir mein Blogeintrag gefällt. Ich bin auch selbst schon darauf gespannt, was in den nächsten Blogeinträgen folgt.

      See you later

      Kevin

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