Kevin Benjamin Beier

Neue Volunteers und neue Erfahrungen

Hey! Herzlich willkommen zu meinem zweiten Blogeintrag zu den Erfahrungen und Erlebnissen als Volunteer beim Reformationsjubiläum 2017 e.V. in Wittenberg. Seit dem letzten Blogeintrag hat sich einiges getan. Seit Anfang September sind wir nun 45 Volunteers, was im Vergleich zu den anfangs 8 Volunteers im August ziemlich krass ist. Max und ich waren Ende August für die Schlüsselübergaben an die neuen Volunteers zuständig, so dass wir viele der neuen Volunteers schon direkt bei ihrem Einzug kennenlernten. Was in den Tagen seit meinem letzten Blogeintrag passiert ist erfahrt ihr jetzt:

Mittwoch, der 24.08.2016, begann mit einem Besuch meiner Mitbewohnerin Franzi, da der Termin zur Einrichtung unseres Internetanschlusses von 1&1 anstand. Der Techniker kam leider erst gegen 12 Uhr, so dass wir erst am Nachmittag Zeit hatten, um uns über Mail und WhatsApp hinaus besser kennenzulernen. Am nächsten Tag ging es für Dorothea Riedel und mich gemeinsam auf Dienstreise nach Varel, um dort den Showtruck des Europäischen Stationenwegs zu besichtigen. Der Tag darauf begann dann wieder im Büro mit weiteren E-Mails und Telefonaten zu den Bannersprüchen und Filmen des Stationenwegs. Neben dem Europäischen Stationenweg waren zu dieser Zeit in unserem Büro auch die Hauptamtlichen und Volunteers der Abteilungen „Konfi- und Jugendcamps“ und „Festwochenende“ untergebracht. In dieser Konstellation wurde es nie langweilig, da man auch sehr viel von den Vorbereitungen der anderen Projekte mitbekam.

Samstagabend kam ich dann endlich dazu seit dem Aufbau der Zelte auf dem Teamercamp vorbeizuschauen. Bei der Informationsveranstaltung für die Anwohner der Konfi- und Jugendcamps lernte ich dann auch Buddy (Hartwig Bodmann), den zweiten Geschäftsführer des Reformationsjubiläums 2017 e.V. kennen. Bis 2011 war er Geschäftsführer mehrerer Kirchentage und hat somit bereits viel Erfahrung in Bezug auf größere Veranstaltung und deren Machbarkeit vorzuweisen.

Am 30.08.2016 zog dann auch Helen als Mitbewohnerin unserer WG ein. Der darauf folgende Einführungstag am 01.09.2016 bot für alle nochmals neue Informationen und ein kurzes Kennenlernen mit den Hauptamtlichen der Geschäftsstelle. Freitag lernten dann alle Volunteers des Europäischen Stationenwegs Johannes Göring kennen. Er wird uns die gesamte Tour über als Hauptamtlicher begleiten und gab uns einen Überblick über die bisherige Planung des Projekts. Darauf folgte dann ein kurzes Kennenlernspiel, bei dem jeder vier Fakten über sich zusammenfasste, wobei ein Fakt davon nicht stimmte. Jeder konnte durch einen Strich markieren, wo er den falschen Fakt beim anderen vermutete. Johannes bekam danach die Aufgabe herauszufinden zu wem die jeweiligen Zettel gehören, da er bei unserer Kennenlernrunde nicht dabei sein konnte, war das eine gar nicht so einfache Aufgabe. Überraschenderweise war er aber ziemlich gut darin herauszufinden, wer hinter welchen Fakten stand.

In der darauffolgenden Woche bekam jeder Volunteer seine persönliche E-Mail Adresse, damit die Kommunikation und Organisation von Terminen auf einem effektiveren Weg als über WhatsApp erfolgt. Das Highlight der Woche war auf jeden Fall das Fahrsicherheits- und Eco-Training auf dem Gelände des ADAC in Linthe. Vor allem ist dabei interessant, dass man auch bei Autos mit Automatikgetriebe durchaus noch Sparpotential hat. Nachmittags ging es dann mit fast neuen VW Golf GTI Clubsport richtig zur Sache. Vom einfachen Einstieg mit Slaloms bis zur Gefahrenbremsung mit Ausweichen vor Hindernissen über die Gefahrenbremsung auf glatter Fahrbahn bis hin zum Gegenlenken beim Ausbrechen des Hecks auf glatter Fahrbahn war der Nachmittag eine wahre Herausforderung. Durch diese Erfahrungen sind wir nun auf jeden Fall gut für die uns bevorstehende Tour gewappnet.

Von Montag bis Freitag der letzten Woche war ich mit Malte, Joey, Katharina und Andreas für das Säubern der Zelte und die Einsortierung der Materialien der Konfi- und Jugendcamps im Lager in der Jüdenstraße zuständig. Dabei gab es einige Herausforderungen, wie das Zusammenfalten der Zeltplane auf kleinerem Raum, zu bewältigen. In der aktuellen Woche sind wir wieder mit der Renovierung und Möblierung der Wohnungen der nachfolgenden Volunteers beschäftigt. Leider lag ich von Montagmittag bis heute krank im Bett. Meinen Geburtstag habe ich deshalb auch nur im kleineren Rahmen der WG gefeiert, obwohl ich eigentlich eine etwas größere Aktion geplant hatte.

Nebenbei sind alle Volunteers des Stationenwegs auch mit der Planung der Bloginhalte für den offiziellen Stationenwegsblog beschäftigt. Was genau wir uns bisher überlegt haben, werdet ihr möglicherweise schon ab dem nächsten Monat zu sehen bekommen. Auf Instagram gibt es ja bereits Andeutungen zum Stop-Motion Film, der sich bereits in Produktion befindet.

Bis zum nächsten Mal

Euer Kevin

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