Kevin Benjamin Beier

Europäischer Stationenweg, Seminar und Band

Hey und herzlich Willkommen zu meinem dritten Blogeintrag. Seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen und vieles passiert. Von der ersten Andacht, den Vorbereitungen des Europäischen Stationenwegs und dem Einzug neuer Volunteers im Oktober und November, gab es wieder einige neue Ereignisse.

Jetzt aber erstmal zurück in den verbleibenden September, welchen wir nutzten, um die Wohnungen für die nachkommenden Volunteers im Oktober weiter einzurichten. Vom Möbelaufbau über den Transport der Möbel von unserem Lager in der Fleischerstraße in die Straße der Völkerfreundschaft und dem Erstellen von Wohnungsübergabeprotokollen gibt es da immer neue Aufgaben und nie Langeweile.

Im Oktober stand dann vor allem die Vorbereitung unserer Tour, dem Europäischen Stationenweg, im Vordergrund. Für den Blog „Stationenweg 2.0“ sammelten wir die ersten Ideen und Gerte (Abteilungsleiter Interne Dienste) zeigte uns wichtige Grundlagen der Ladungssicherung. Mitunter fand auch die erste Andacht von Volunteers für Volunteers in der Sakristei der Stadtkriche nach gemeinsamer Vorbereitung mit Tobias Bernhard (Abteilungsleitung Konfi- und Jugendcamps), Acelya und Franzi am 04.10.2016 in einer gemütlichen Runde ihr Debüt. Im direkten Anschluss erfuhren wir bei einem gemeinsamen Abendessen innerhalb des Teams des Europäischen Stationenwegs unsere Teamzusammenstellung für die uns bevorstehende Tour.

In der Woche vom 10.10.2016 bis 14.10.2016 fand unser Einführungsseminar zum Bundesfreiwilligendienst mit Johannes Walter und Tobias Eichholz von den Johannitern statt. Vordergründig lernte ich neue Spiele kennen, da mir vieles in Bezug auf Körpersprache und Kommunikation, sowie Erlebnispädagogik bereits durch meine Jugendleiterausbildung und durch meine Mitarbeit als Teamer im Kirchenkreis Fulda bekannt war. Am 13.10.2016 fand darüber hinaus der interne Kick-Off unserer Kampagne statt, mitunter wurden hier die Luthersocken, das Stationenwegs-T-Shirt, das Malbuch und andere Shopprodukte präsentiert.

Vom 17.10.2016 bis 21.10.2016 war mein Einsatzort dann unsere Essensausgabe in der Jüdenstraße, welche sich in direkter Nähe zu unserer Geschäftsstelle in der Neustraße befindet. Vom Spülen der Teller und des Geschirrs über den allgemeinen Ablauf einer Kantine hat man dort einen guten Überblick hinter die Kulissen gewonnen. Ich bin auf jeden Fall darauf gespannt irgendwann mal in unserer eigenen Küche in Griebo mitzukochen.

Vor zwei Wochen kam dann endlich der fertige Stationenwegs-Truck nach Wittenberg, welcher nach dem letzten Planungsstand aus Varel Gestalt angenommen hat. Am 26.10.2016 und 27.10.2016 lernten wir die im Truck verbaute Medientechnik kennen, welche wir nach diesen beiden Tagen gut meistern werden. Dann kam er auch schon, der Tag an dem wir alle durch den Probeabbau des Trucks und das Beladen unseres VW Crafters realisierten, dass es bald losgeht. Am 01.11.2016 ging es dann nach dem Reisesegen für zwei unserer vier Teams auf den ersten Tourabschnitt nach Genf und Lausanne in der Schweiz.

Seit November sind wir nun etwa 160 Volunteers aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands und der Welt. Die konkreten Pläne unserer Volunteers-Band kommen langsam näher. Ein Proberaum im Gemeindezentrum Friedrichstadt unweit unserer Wohnungen ist durch Unterstützung seitens Stadtpfarrer Alexander Garth in Aussicht. Mit Janis (Gitarre), Marlon (Gesang) und Johann (Cajon), die seit November dabei sind und Franzi (Bass), Acelya (Gesang), Till (Gitarre/Cajon), die seit August und September dabei sind, kann man sich langsam Gedanken zur möglichen Besetzung machen. Dass der Vibe (=die Stimmung) in Wittenberg so gut wird, hätte ich im Mai niemals für möglich gehalten. So wirklich ist das auch erst seit November der Fall, da es jetzt auch über die Andachten hinaus Abende gibt, an denen wir gemeinsam Musik machen und singen.

Über die Ereignisse in Wittenberg hinaus freue riesig darauf ab dem 07.11.2016 bis zum 23.11.2016 mit meinem Team auf Tour zu sein und von der ersten Station in Neuchâtel bis nach Prag unterwegs zu sein. Darüber hinaus bin ich gespannt welche Herausforderungen auf uns zu zukommen und was wir on Tour erleben werden. Mehr dazu erfahrt ihr in den folgenden Blogeinträgen.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute.

Euer Kevin

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